• Das Jahr, in dem wir uns geirrt haben?

    Unser Jahresausklang – Ein schonungsloser Blick zurück auf 10 Folgen MedienHappen.

    Wir blicken zurück auf ein aufregendes Jahr MedienHappen und zehn intensive Folgen (im Oktober haben wir eine Pause gemacht), in denen wir uns mit den aktuellsten Themen und Trends der Medienwelt beschäftigt haben.

    Warst du dabei, als wir über Selbstinszenierung in sozialen Medien sprachen? Oder als wir uns die Frage stellten, ob wir wirklich spurlos im Netz unterwegs sind?

    In dieser Folge schauen wir zurück: Stehen wir noch hinter all unseren damaligen Einschätzungen? Oder hat uns die rasante Entwicklung der Medienwelt eines Besseren belehrt?

    Wir sprechen darüber, wie Entwicklungen wie der Tradwives-Trend die Wichtigkeit von Medienkompetenz-Vermittlung bestätigen.

    Wir fragen uns, wie unser Blick auf Themen wie Digitale Unsterblichkeit und den bewussten Umgang mit Emojis sich verändert hat.

    Wir geben einen Ausblick, welche spannenden Themen wir 2026 für dich in den Fokus nehmen wollen, darunter Cybermobbing und Sexualisierte Gewalt im Netz.

    Schön, dass du bei unserem Jahresrückblick dabei bist! Wir sagen Dankeschön und wünschen dir schöne Weihnachten und einen guten Übergang ins neue Jahr.

    MedienHappen 2025

  • JIM‑Studie 2025 – Digitale Welten, KI‑Alltag und Medienkompetenz

    In dieser Folge von MedienHappen blicken wir auf die frisch veröffentlichte JIM‑Studie  2025.

    Wir sprechen darüber, dass junge Menschen im Schnitt 231 Minuten am Tag am Smartphone verbringen und dass WhatsApp weiterhin die unangefochtene Messaging App bleibt.

    Während 50 % der 1.200 Befragten angeben ChatGPT mindestens wöchentlich zu nutzen, sagen 68 % auch, dass sie mehr Zeit am Smartphone verbringen als geplant. Sie wissen wie gut und wichtig Zeit ohne Smartphone ist, die Selbstregulierung fällt ihnen aber schwer.

    Links

  • Digitale Resilienz – Stark bleiben im digitalen Alltag

    Warum digitale Resilienz wichtiger ist als Digital Detox

    Dauerstress im Netz – wer kennt ihn nicht? Push-Nachrichten, Social Media, Short Content und Doomscrolling halten uns ständig in Atem. Doch wie schaffen wir es, trotz digitaler Reizüberflutung gelassen und gesund zu bleiben?

    In dieser Folge von MedienHappen sprechen wir über digitale Resilienz – also die Fähigkeit, bewusst mit Medien umzugehen und den eigenen Stresslevel zu steuern. Wir klären, warum Balance wichtiger ist als kompletter Verzicht, und zeigen Strategien für mehr digitale Gelassenheit:

    • Achtsamkeit im Umgang mit dem Smartphone
    • technische Tools gegen Dauerstress
    • Routinen und Grenzen, die wirklich helfen
    • bewusst kuratierte Inhalte
    • analoge Auszeiten für echte Erholung

    Außerdem blicken wir auf die gesellschaftliche Dimension und fragen uns, welche Rolle Arbeitgeber*innen haben und besonders auch Schulen, um junge Menschen stark für den digitalen Alltag zu machen? Mit praktischen Tipps für Lehrkräfte und Materialien von Klicksafe.

    Material von klicksafe: https://www.klicksafe.de/materialien/digital-detox-box

  • Short Content: Snack fürs Gehirn oder Gefahr für den Medienkonsum?

    Wie TikTok, Reels & Shorts unsere Aufmerksamkeit prägen – und was wir daraus machen können.

    Kurze Videos sind überall – ob TikTok, Instagram Reels oder YouTube Shorts. Sie unterhalten, informieren, machen süchtig – und verändern, wie wir Medien nutzen.

    In dieser Folge von Medienhappen schauen wir, warum Short Content so gut funktioniert, welche psychologischen Effekte dahinterstecken und wo Risiken lauern – von Fake News bis gefährlichen Challenges.

    Wieder mit dabei: Tipps für Eltern und Pädagog*innen, um gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen bewusst Content zu konsumieren oder auch zu erstellen.

    Ein kompakter Blick auf Chancen und Gefahren.

    Links und Materialien

  • Tradwives: Gefilterte Idylle, echte Ideologie

    Hausfrau 2.0? Wie Social Media alte Rollenbilder neu verpackt

    Tradwives, Schürzen, Bibelzitate – und Millionen Likes: In dieser Folge werfen wir einen kritischen Blick auf den Tradwife-Trend auf TikTok und Instagram. Warum feiern junge Frauen ein scheinbar traditionelles Rollenbild – und was hat das mit antifeministischen Ideologien zu tun?
    Wir sprechen über Influencerinnen wie @ballerinafarm, ziehen Parallelen zu The Handmaid’s Tale und geben konkrete Tipps, wie Eltern, Lehrkräfte und Pädagog*innen mit Jugendlichen über solche Inhalte ins Gespräch kommen können.

    Denn hinter ästhetischen Pastellfiltern verbirgt sich mitunter ein politisches Narrativ – und genau darüber sollten wir reden.

    Links und Materialien

  • Kinder sind kein Content

    Teilen mit Verantwortung: Kinderrechte im digitalen Alltag

    In dieser Folge beschäftigen wir uns mit dem Thema „Sharenting“ – dem bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit Kinderfotos im Internet. Im Rahmen einer Aktionswoche von klicksafe, SCHAU HIN!, Gutes Aufwachsen mit Medien, die Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ) und die Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs geht es um das Thema #KinderSindKeinContent.

    Zunächst klären wir den Begriff Sharenting, der sich aus den Worten „Parenting“ und „Share“ zusammensetzt und beschreibt, wie Eltern Fotos ihrer Kinder online teilen. Dabei vernachlässigen viele oft die Perspektive der Kinder und die langfristigen Konsequenzen solcher Veröffentlichungen. Von der Preisgabe privater Daten bis hin zu Cybermobbing – die Folgen für die Kinder können gravierend sein.

    Wir reflektieren in der Folge persönliche Erfahrungen und wirtschaftliche Interessen im Kontext von Kinderbildern. „Kinder brauchen keinen digitalen Applaus. Sie brauchen ganz viel Schutz, Respekt und Mitbestimmung. Und das heißt nicht, dass wir unsere Freude über diese kleinen, großen Momente im Familienalltag nicht teilen dürfen. Das heißt nur bewusster teilen“, sagt Gina.

    Links und Materialien

    Folgt der Kampagne auf Social Media unter #KindersindkeinContent
    Auf diesen Social Media-Kanälen läuft die Kampagne:


    klicksafe:
    https://www.instagram.com/klicksafe/
    https://www.facebook.com/klicksafe
    https://www.linkedin.com/company/klicksafe/


    SCHAU HIN!:
    https://www.instagram.com/initiative_schau_hin
    https://www.facebook.com/schauhin/


    Gutes Aufwachsen mit Medien:
    https://www.linkedin.com/company/gutes-aufwachsen-mit-medienhttps://www.instagram.com/gutes_aufwachsen_mit_medien/
    https://www.facebook.com/IniGAmM


    BzKJ:
    ​​​​​​​https://www.linkedin.com/company/bundeszentrale-fuer-kinder-und-jugendmedienschutz
    https://social.bund.de/@BzKJ


    UBSKM:
    ​​​​​​​https://www.instagram.com/missbrauchsbeauftragte
    https://beauftragte-missbrauch.de

  • Die Macht der Emojis – Wenn Gefühle bunt werden

    Wir untersuchen inspiriert von der Netflix-Serie „Adolescence“ die Rolle von Emojis in der Kommunikation junger Menschen

    In dieser Folge werfen wir einen tiefen Blick auf das Phänomen der Emojis und deren komplexe Rolle in der Kommunikation von jungen Menschen. Inspiriert von der Netflix-Serie „Adolescence“ beleuchten wir die Bedeutungen, die Emojis in der heutigen digitalen Kommunikation verkörpern. Wir denken oft, dass Emojis nur farbige Symbole sind. Die Serie zeigt, dass sie tiefere Bedeutungen haben. Sie können Gefühle und soziale Regeln ausdrücken.

    Wir diskutieren, wie Emojis in der Serie als „versteckte Botschaften“ fungieren und in welchem Maße sie Macht- und Männlichkeitsstrukturen widerspiegeln. In einem weiteren Teil sprechen wir über die Herausforderungen, vor denen Eltern und Pädagog*innen stehen, wenn es darum geht, die digitale Kommunikationskultur der Jugendlichen zu verstehen. Wir zeigen, wie Emojis dabei helfen können, über Gefühle und Beziehungen zu sprechen, ohne andere zu verurteilen. Zudem stellen wir unsere eigene Haltung als Eltern und Fachleute in Frage.

    Links und Literaturhinweise

  • Digitale Unsterblichkeit? Was vom Menschen im Netz bleibt

    Zwischen Gedenkstatus und KI-Avatar: Wie wir digital weiterleben – oder auch nicht.

    Triggerwarnung

    In dieser Folge sprechen wir über sensible Themen wie Tod, Trauer und Suizid. Wenn euch solche Inhalte belasten oder triggern könnten, hört die Folge bitte nur in einem sicheren Rahmen oder verzichtet gegebenenfalls darauf. Wir möchten euch Folgendes mitgeben: Wenn ihr oder jemand, den ihr kennt, Unterstützung braucht, ihr seid nicht allein, es gibt Hilfe. Wendet euch bitte an vertrauliche Beratungsstellen oder Notrufnummern. In Deutschland könnt ihr euch beispielsweise an die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 kostenfrei und anonym wenden.

    In dieser Folge sprechen wir über digitale Endlichkeit – ein Thema, das uns alle betrifft. Was passiert mit unseren Social-Media-Accounts nach dem Tod? Wie verändert KI unser Trauern? Wir diskutieren den digitalen Nachlass, letzte Posts Prominenter und die ethischen Fragen rund um digitale Unsterblichkeit.

    Eine Folge zwischen Nachdenklichkeit, Aha-Momenten – und einem Augenzwinkern.

    Tools, Websites & Literatur

    Allgemeine Unterrichtsideen (ab Sek I/II)

    Digitaler Nachlass & persönliche Daten

    Ziel: Schüler*innen setzen sich mit dem Verbleib ihrer Daten auseinander/ reflektieren was im Netz bleibt.

    • Rechercheauftrag: Was passiert mit Konten auf Facebook, Instagram, TikTok & Co. nach dem Tod?
    • Vergleichende Analyse: Richtlinien verschiedener Plattformen (z. B. Meta, Google, Apple).
    • Erstellen eines digitalen Testaments: SuS formulieren (fiktiv) Anweisungen für ihre Online-Konten.
    • Ethik-Diskussion: Wem „gehört“ ein Social-Media-Account nach dem Tod? Familie, Plattform, niemand?

    Letzte Posts – Erinnern im Netz

    Ziel: Auseinandersetzung mit der Bedeutung letzter öffentlicher digitaler Spuren.

    • Textexegese 2.0: Analyse letzter Social-Media-Posts Verstorbener – was bleibt „hängen“
    • Medienkritik: Wie inszenieren Menschen ihr digitales Selbstbild? Was wird „verewigt“
    • Reflexionsaufgabe: Was möchte ich, dass andere über mich im Netz finden, wenn ich nicht mehr da bin?

    Kann man digitale Spuren löschen?

    Ziel: Verständnis digitaler Permanenz & Datenschutz.

    • Infoauftrag: Was passiert bei Accountlöschung wirklich? Welche Daten bleiben erhalten
    • Gruppenarbeit: Wie kann man digitale Vorsorge leisten (Tools, Passwort-Manager, Verfügungen)?
    • Pro-Contra-Debatte: Sollten Unternehmen verpflichtet sein, Daten nach dem Tod zu löschen?

    KI & digitale Auferstehung

    Ziel: Technologische, ethische und psychologische Auseinandersetzung mit digitalen Avataren Verstorbener.

    • Fallbeispiele analysieren: Replika, HereAfter AI, KI-Stimmen (z. B. Whitney Houston, Tupac).
    • Diskussion: Ist digitale Reinkarnation hilfreich für die Trauer oder verhindert sie das Trauern?
    • Kreativaufgabe: Wie würde mein digitaler Avatar sprechen? Was sollte „er“ nicht tun dürfen?

    Unterrichtsideen speziell für den Religionsunterricht

    Ewiges Leben vs. digitale Unsterblichkeit

    Ziel: Theologisches und ethisches Nachdenken über „Auferstehung“ im digitalen Zeitalter.

    • Vergleich:
      • Christliches Verständnis von Auferstehung 
      • Digitale Fortsetzung durch KI – Simulation oder Seele?
    • Impulsfrage: Ist eine KI-Version von mir eine „Auferstehung“ im Sinne der Bibel
    • Reflexionsauftrag: Was unterscheidet das ewige Leben bei Gott vom digitalen Weiterleben?

    Letzte Worte – Letzter Post?

    Ziel: Biblische und moderne Abschiedskultur vergleichen.

    • Beispiele analysieren:
      • Abschiedsreden Jesu 
      • Letzte Worte von Propheten oder Märtyrern
      • Letzte Posts Verstorbener – was sagen sie über das Leben?
    • Schreibaufgabe: Verfasse deinen eigenen „letzten“ Satz oder Psalm im digitalen Zeitalter.

    Was bleibt von mir?

    Ziel: Auseinandersetzung mit Erinnerung, Vermächtnis und Verantwortung.

    • Kreativaufgabe: Erstelle ein digitales Gedenkprofil zu einer fiktiven (oder realen) Person.
    • Diskussion: Sollten wir im Glauben an die Ewigkeit auf digitale Erinnerung verzichten? Oder ist das Teil unseres „neuen Gedächtnisses“?

    Diskussionsfragen & kreative Aufgaben

    Reflexions- & Diskussionsimpulse

    • Was soll von mir im Netz bleiben?
    • Wer darf über meine Daten nach dem Tod entscheiden?
    • Würde eine KI von mir wirklich mich zeigen?
    • Kann digitale Erinnerung Trost spenden?
    • Wie verändert sich Trauer durch digitale Unsterblichkeit?
  • 10 schnelle Hacks gegen Fake News!

    So wirst du in Sekunden zum Fake-Detektiv

    Willkommen zu einer neuen Folge MedienHappen. Dieses Mal haben wie ein knackiges 10-Tipps-Format für euch: kurz, präzise und direkt umsetzbar. Thema dieser Folge: Fake News & Deepfakes – wie erkennst du, was echt ist?

    Mit diesen 10 schnellen Tipps schützt du dich vor Manipulation und bleibst informiert. Perfekt für alle, die wenig Zeit haben, aber smarter durch den Medien-Dschungel navigieren wollen.

    Hört rein, testet die Tipps und sagt uns, ob ihr mehr davon wollt!

    Links

    1.Wer hat’s gesagt?“ – Prüfe die Quelle
    https://who.is

      3.Blick auf die URL: Ist die Seite echt?
      https://www.scamadviser.com

      5.Gibt es die Meldung noch woanders?
      https://de.wikipedia.org/wiki/Öffentlich-rechtlicher_Rundfunk

      6.Bilder lügen – oder doch nicht?
      https://tineye.com

      10.Fakt-Checker nutzen, nicht nur raten!
      https://correctiv.org
      https://www.mimikama.org

    1. Spurlos im Netz? Fehlanzeige!

      Wie du deine Daten schützt und bewusster surfst

      In dieser Episode beschäftigen wir uns intensiv mit dem Thema digitale Fußspuren und sprechen darüber, was das Internet über uns weiß.

      Aktive Fußspuren entstehen, wenn wir bewusst Daten teilen, sei es durch Social-Media-Posts, Kommentare oder Online-Formulare. Häufig verlieren wir aus den Augen, wie wertvoll unsere Daten sind. Wir befassen uns auch mit den weniger offensichtlichen, passiven digitalen Fußspuren, die beispielsweise durch Cookies oder Standortdaten entstehen, und die Nutzende häufig unbewusst hinterlassen. 

      Natürlich gibt es auch wieder viele praktische Tipps, wie man sich vor den Gefahren dieser digitalen Fußspuren schützen kann, zum Beispiel durch sorgfältigen Umgang mit sensiblen Daten, Zwei-Faktor-Authentifizierung und die Nutzung datenschutzfreundlicher Alternativen.

      Weiterführende Infos

      • VPNs (Virtuelle Private Netzwerke) verschleiern deine IP-Adresse und machen dein Surfverhalten schwerer nachverfolgbar.
        Beispiele: ProtonVPN, NordVPN
      • Alternative Suchmaschinen verzichten auf Tracking und speichern keine persönlichen Daten. 
        Beispiele: DuckDuckGo, Startpage, Brave Search
      • Sichere Passwörter
        • Starke Passwörter: Mindestens 12 Zeichen, zufällig generiert, nicht mehrfach verwenden.
        • Passwort-Manager nutzen: Speichert und erstellt sichere Passwörter.
          Beispiele: Proton, 1Password oder auch iCloud
        • Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) aktivieren: Erhöht die Sicherheit enorm.
          Beispiele: Authy, Google Authenticator
      • Browser-Erweiterungen:
        • uBlock Origin – Blockt Tracker & Werbung
        • Privacy Badger – Erkennt und blockiert verstecktes Tracking
        • HTTPS Everywhere – Erzwingt sichere Verbindungen
      • Apps & Dienste:
        • Signal – Sicherer Messenger als Alternative zu WhatsApp
        • ProtonMail – Verschlüsselte E-Mails statt Gmail

      Materialtipps

      Digitale Fußspuren im Unterricht – Tipps für Lehrkräfte 

      • Digitale Kompetenz vermitteln:
        • Warum ist Datenschutz ein wichtiges Thema für Schüler*innen?→ Datenschutz ist für Schüler*innen wichtig, da persönliche Daten im Netz gesammelt, analysiert und genutzt werden können.
      • Konkret im Unterricht umsetzen:
        • Interaktive Übungen: Schüler*innen recherchieren, welche Daten über sie online zu finden sind. Sie suchen Ihre eigenen digitalen Spuren.
        • Fake-Profile erstellen: Schüler*innen experimentieren mit erfundenen Identitäten, um Tracking-Mechanismen zu verstehen.
        • Cookie-Tracker sichtbar machen: Bewusstmachen, wie Websites Daten erfassen.-Tracker sichtbar machen.
        • Kritische Reflexion: Algorithmen hinterfragen – Wie beeinflussen sie unsere Wahrnehmung?
      • Sichere digitale Werkzeuge für den Schulalltag:
        • Nutzung datenschutzfreundlicher Plattformen im Unterricht.
          • Moodle – Open-Source-Lernplattform, die datenschutzkonform angepasst werden kann.
          • Nextcloud – Sichere Cloud-Lösung für Dateiablage und Zusammenarbeit.
          • Etherpad – Datenschutzfreundliches, kollaboratives Schreib-Tool.
          • BigBlueButton – Open-Source-Videokonferenzsystem für den Bildungsbereich.
          • Zoom – Videokonferenzsystem (DSGVO-konform über europäischen Server)
        • Sichere Alternativen zu bekannten Apps 

      Zusatztipps für Religionslehrkräfte

      1. Digitale Ethik: Was sagt mein Gewissen?

      • Moralische Verantwortung im Netz: Inwiefern bin ich für meine eigenen digitalen Fußspuren verantwortlich?
      • Goldene Regel in der digitalen Welt: „Was du nicht willst, dass man dir tut…“ – Wie lässt sich dieser Grundsatz auf den Umgang mit Daten, Fake News oder Cybermobbing anwenden?
      • Gruppendiskussion: Sollte es ein „digitales Gebot“ geben? Wie könnte es lauten?

      2. Digitale Fußspuren und die Frage der Wahrheit

      • Filterblasen & Manipulation: Inwiefern beeinflussen Algorithmen unsere Wahrnehmung der Welt?
      • Biblische Parallelen: Gibt es Geschichten aus der Bibel, die sich auf Wahrheit und Täuschung beziehen? (z. B. Sündenfall – Wissen als Macht)
      • Praxisübung: Schüler*innen analysieren ihre Social-Media-Feeds: Welche Inhalte werden ihnen vorgeschlagen und warum?

      3. Digitale Identität vs. wahres Selbst

      • Online-Selbstbild vs. Realität: Wie inszenieren wir uns im Netz? Passt das zu unserem wahren Ich?
      • Schöpfung & Identität: Wie passt das digitale Selbst zur religiösen Vorstellung der Einzigartigkeit jedes Menschen?
      • Kreativaufgabe: Schüler*innen erstellen ein „digitales Tagebuch“, in dem sie reflektieren, wie sie online wahrgenommen werden möchten und warum.

      4. Vergebung & digitale Fehler

      • Vergangene digitale Sünden: Was passiert, wenn alte Beiträge oder peinliche Bilder wieder auftauchen? Gibt es eine „digitale Vergebung“?
      • Parallelen zur Beichte oder Vergebung in Religionen: Gibt es Wege, um mit Fehlern aus der Vergangenheit umzugehen?
      • Debatte: Sollte es ein „Recht auf digitales Vergessen“ geben? (z. B. EU-Datenschutzverordnung)

      5. Solidarität & Verantwortung in der digitalen Gesellschaft

      • Hate Speech & Cybermobbing: Welche Verantwortung tragen wir als digitale Gemeinschaft?
      • Nächstenliebe im Netz: Was bedeutet „Liebe deinen Nächsten“ in Zeiten von Social Media?
      • Aktion: Schüler*innen überlegen, wie sie aktiv für ein positives digitales Miteinander eintreten können – z. B. indem sie Hasskommentare melden oder bewusst Lob und Ermutigung in sozialen Netzwerken verbreiten.